Motten sind lästige kleine Biester, die sich Ihrer Kleidung bedienen. Den ein oder anderen erwartet eine böse Überraschung, wenn die saisonal verstauten Kleidungsstücke plötzlich voller Löcher sind. Diese sind klein und unregelmäßig und weisen auf einen konkreten Mottenbefall hin. Auch Gespinste, also weiße Fäden, auf der Kleidung weisen auf einen Mottenbefall hin. Überprüfen Sie Ihre Kleidung regelmäßig auf einen möglichen Mottenbefall, um diesen rechtzeitig zu erkennen. Wenn Sie unsicher sind, ob in Ihrem Kleiderschrank Motten hausen, dann können Sie sogenannte Pheromonfallen aufstellen. Diese locken männliche Motten an, die auf diesen kleben bleiben. So erhalten Sie Gewissheit.
Wenn die Kleidung erst ein Mal von Motten befallen sind, dann sind die befallenen Stücke oft nicht mehr zu retten. Dann sollten Sie schnell reagieren und den Schrank samt Kleidung gründlich reinigen. Ein Mottenweibchen legt bis zu 300 Eier, aus denen wiederum hungrige Larven schlüpfen. Deshalb ist die anschließende Reinigung so wichtig.
Aber besser Sie beugen von Vornherein bereits vor:
Zum einen sollten Sie Ihre Kleidung oder Taschen nur gereinigt oder gelüftet einlagern. Am besten Sie packen die einzulagernden Dinge dann in Tüten. Allerdings beugen auch so manche Haushaltsmittel gegen Motten vor. Lavendel, Nelken, Orangenschalen oder Zedernholzstücke halten die Motten von Ihrem Kleiderschrank fern. Außerdem gibt es in vielen Geschäften Mottenkugeln und Mottenpapier. Die enthaltenen Duftstoffe halten die Motten ebenfalls fern.